20 Jahrhundert Mode
In der Mode des 20. Jahrhunderts ist eine spürbare Entwicklung erkennbar. Vor allem für die Frauen wurde es möglich sich wieder weiblich in figurbetonter Kleidung zu präsentieren. Eine Richtung, die im 19. Jahrhundert noch undenkbar gewesen ist. Einen Durchbruch in der Modegestaltung wurde im 20. Jahrhundert durch den Reißverschluss erreicht. Nicht alle Kleidungsstücke mussten durch dessen Erfindung weiterhin nur mit Knöpfen geschlossen werden.
Ein Wandel der Styles war nicht mehr aufzuhalten. Das Korsett wurde abgelöst vom BH, es kam die Zeit der Miniröcke und Petticoats. Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges eroberten glockenförmige, weite Röcken und sehr enge Oberteile den Modemarkt.
In den 50-ger Jahren ging der Style in der Bekleidung für Männer erstmals so richtig hin zu Jeans. Männer trugen Jeans zu schwarzen Lederjacken und knallig bunten Batikhemden. Die ersten im Handel erhältlichen Jeans waren Schlaghosen, die den modischen Style bestimmten.
In der Frauenmode setzten sich Twinsets und das Nickituch durch. Die Entwicklung war nicht mehr aufzuhalten, der modische Style ging hin zu kräftigen Farben. Als Ende der 60-iger Jahre die Zeit der Hippies anbrach, setzten Hotpants, Wildleder- und Felljacken, Batikshirts und gehäkelte Oberteile neue modische Akzente. Diese Entwicklung war bis in der 70-er Jahre Mode hinein nicht mehr aufzuhalten. Zu Beginn der 80-ger Jahre waren Jeans in Karottenform der absolute Style, diese durften schon stonewashed sein. Neonfarben waren topmodern und es begann die Zeit der Leggins und Stulpen. Die Zeit der Markenware kam und Polohemden, Pullover, Jeans und Turnschuhe mussten einen bekannten Namen haben.
In der 90-er Jahre Mode war alles erlaubt was gefällt. Der Style der vergangenen Jahre durfte beibehalten werden und alte Trends wurden wieder neu entdeckt.